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Changelog
Versionsverlauf
Änderungen und Neuerungen der Astro-Tools-Sammlung – Planeten- und Ereignisrechner, Finsternis-Rechner, Sessionplaner, Schmalbandrechner und begleitende Referenzseiten.
v4.13.0
Aktuell
08.08.2026
- PANO – PDF-Beobachtungsplan vorerst abgeschaltet: Der PDF-Export der Nachtansicht ist deaktiviert. Die Funktion ist nicht gelöscht, sondern liegt hinter einem Schalter und lässt sich unverändert wieder einschalten; solange sie aus ist, lädt PANO auch die beiden PDF-Bibliotheken nicht mehr mit (rund 400 KB weniger je Seitenaufruf). Die PDF-Exporte im Belichtungsrechner und im Finsternis-Rechner sind nicht betroffen.
v4.12.0
08.08.2026
- PANO – Inneres Sonnensystem bei Merkur und Venus: Die beiden Planeten ohne Monde bekommen neben ihrer Scheibe ein zweites Panel, gebaut wie die Bahnebenen-Ansicht von Jupiter und Saturn: Sonne, Merkur, Venus, Erde und Mars mit ihren echten, abgetasteten Bahnen, aus einem frei einstellbaren Blickwinkel über der Ekliptik. Damit steht die Frage, die an einem inneren Planeten über die Scheibe hinausgeht, endlich im Bild – wo steht er zur Sonne, und warum sieht man ihn abends oder morgens.
- PANO – Elongation als Geometrie: Der Bogen an der Erde zeigt den Winkel Sonne–Erde–Planet, die Seite im Bild sagt Abend- oder Morgenhimmel. Gezeichnet ist die Projektion in die Ekliptik, angeschrieben der exakte räumliche Winkel; wie weit beide auseinanderliegen können, steht im Hinweistext und wird über zehn Jahre nachgerechnet. Bei flachem Blickwinkel entfallen Bogen und Erdkugel – dort steht die Erde genau hinter der Sonne, und alles andere wäre Pseudogenauigkeit.
v4.11.0
08.08.2026
- PANO – Titania und Triton: Auch Uranus und Neptun haben jetzt ihre Monde und damit dieselbe zeitabhängige Systemansicht wie Jupiter, Mars und Saturn. Damit trägt jeder Planet mit erreichbaren Monden eine vollständige Systemansicht. Positionen aus JPL URA111 und NEP097, gegen unabhängige Horizons-Stichproben über 2000–2051 auf 123 km (Titania) und 115 km (Triton) genau.
- PANO – Echte Bahnspur statt Kreis: Die Bahnebenen-Grafik zeichnet nicht mehr einen angenommenen Kreis in der Äquatorebene, sondern die abgetastete Spur eines vollen Umlaufs. Nötig wurde das durch Triton: Er läuft rückläufig und rund 157° gegen Neptuns Äquator geneigt – ein Äquatorkreis wäre dort schlicht falsch gewesen.
- PANO – Seltene Kontaktsaisons: Titania quert die Uranusscheibe nur um die Kantenstellung der Äquatorebene, also um 2050; Triton hat wegen seiner steilen Bahn eine eigene Saison von 2043 bis 2050. Außerhalb bleibt die Zeitleiste leer, und die Statuszeile nennt jetzt den Abstand des nächsten Mondes zur Scheibe als Grund.
- PANO – Aufgeräumt: Saturn, Uranus und Neptun teilen sich eine einzige Ansichtskomponente statt dreier Beinahe-Kopien, und der Rechenkern hat für alle drei eine gemeinsame Zustands- und Ereignisfunktion.
v4.10.0
08.08.2026
- PANO – Saturnmonde: Titan, Rhea und Iapetus sind nachgerüstet. Saturn bekommt damit dieselbe zeitabhängige Systemansicht wie Jupiter und Mars: Scheibe mit Ringen und Monden, Bahnebene aus einem einstellbaren Blickwinkel, Kontakt-Zeitleiste, über die Nacht abspielbar. In beiden Modi sichtbar – Titan steht bei 8,4 mag und ist ein Fernglasobjekt.
- PANO – Datengrundlage: Die Positionen stammen aus JPL SAT441 und liegen als kompakte Zweitagestabelle bei (rund 0,9 MB, gebaut über die Horizons-API). Gegen unabhängige Horizons-Stichproben über den ganzen Zeitraum 2000–2051 liegt die Abweichung unter 320 km – das sind 0,05 Bogensekunden bei einer Saturnscheibe von 18.
- PANO – Durchgangssaison: Weil die Monde in Saturns Äquatorebene laufen, gibt es Durchgänge, Bedeckungen, Schatten und Verfinsterungen nur nahe der Ringkantenstellung – zuletzt 2025, wieder 2038/39. Außerhalb bleibt die Zeitleiste leer, und die Statuszeile nennt den Grund statt nur zu schweigen.
v4.9.0
08.08.2026
- PANO – Eine Ansicht je Körper: Bis hierher konkurrierten in der Planet-Ansicht zwei Kartentypen: eine „Scheibe“-Karte für Mond, Merkur und Venus und eine „System“-Karte für Jupiter, Saturn, Uranus und Mars. Jetzt trägt jeder der acht Körper genau eine Systemansicht in derselben Darstellung — vergrößerte Scheibe mit geometrisch gerechnetem Terminator, Achslage, Winkeldurchmesser und, wo vorhanden, Ringen mit ihrer aktuellen Neigung.
- PANO – Kein Zeitschieber ohne Monde: Abspielsteuerung, Zeitschieber, Bahnebene und Kontakt-Zeitleiste haben nur Jupiter und Mars. Bei allen übrigen Körpern bewegt sich innerhalb einer Nacht nichts sichtbar, weil PANO dort keine Monde rechnet; die Ansicht zeigt stattdessen den besten Beobachtungszeitpunkt der Nacht und benennt den Grund. Merkur und Venus haben keine Monde, für Saturn, Uranus und Neptun liegt keine Satelliten-Ephemeride bei — die Chips unterscheiden beide Fälle ausdrücklich.
- PANO – Neptun-Ansicht: Neptun hatte als einziger Körper überhaupt keine Visualisierung und bekommt jetzt ebenfalls eine — bewusst sparsam: Bei 2,3″ Durchmesser und unter 2° Phasenwinkel hält sie nur Größe, Achslage und Ausrichtung fest.
v4.8.0
08.08.2026
- PANO – Mars-Systemansicht: Marsscheibe und Marsmonde standen bisher als zwei getrennte Ansichten desselben Körpers nebeneinander. Sie sind jetzt eine einzige Ansicht, aufgebaut wie die Jupiter-Systemansicht: links die vergrößerte Scheibe mit Terminator, Leitstrukturen sowie Monden und Mondschatten davor, rechts die Bahnebene aus einem frei einstellbaren Blickwinkel, darunter Statuszeile und Kontakt-Zeitleiste – über das Sichtbarkeitsfenster der Nacht abspielbar. Scheibe und Leitstrukturen laufen in beiden Modi; Phobos, Deimos und die Zentralmeridian-Fenster bleiben Expertensache.
- PANO – Rechenkern:
marsMoonState() liefert zusätzlich die Mondpositionen im marsfesten Achsenkreuz und den Fußpunkt des Mondschattens auf der Scheibe – dieselben Größen, die die Jupiteransicht seit jeher nutzt. Kontakterkennung und Ereigniszeiten bleiben unverändert.
v4.7.0
07.08.2026
- PANO – Korrektur: Die Scheibenansicht von Merkur, Venus und Mars zeigte seit ihrer Einführung nie eine echte Sichel, nur die abgedunkelte Vollscheibe – Ursache war ein laut SVG-Spezifikation unzulässiges
<g>-Element im Terminator-Clip. Betraf den bisherigen Produktionsstand.
- PANO – Uranus-Ansicht: Neue Ringansicht, analog zur Saturn-Ansicht. Die Ringneigung wird direkt aus der Rotationsachse berechnet und schwankt wegen der extremen Achsneigung von 97,8° weit stärker als bei Saturn.
- PANO – Mond-Ansicht: Neue Scheibenansicht mit Phase und echter Libration – zuvor der einzige Körper der Planet-Ansicht ganz ohne Visualisierung.
- PANO – Marsmonde: Neue Positionsdarstellung von Phobos und Deimos zur besten Beobachtungszeit der Nacht, nur im Expertenmodus.
- PANO – Planet-Ansicht: Die Scheiben- bzw. Systemansicht jedes Körpers ist jetzt einheitlich ein-/ausklappbar und im Standard eingeklappt.
v4.6.0
07.08.2026
- PANO – Planet-Ansicht: Statt einer Chip-Auswahl mit einer sichtbaren Detailkarte zeigt die Planet-Ansicht jetzt acht seitenbreite, ausklappbare Objekt-Kacheln (Mond und die sieben Planeten) mit Bildsymbol, Höchststand und Sichtbarkeitsfenster im geschlossenen Kopf. Höhenverlauf, Steckbrief, Scheiben- bzw. Systemansicht, Deep-Sky-Begegnungen und Apparitionsdiagramm folgen erst beim Ausklappen – eine geschlossene Kachel löst also keine der teureren Berechnungen aus. Alle acht Kacheln zeigen inzwischen ein eigenes, generiertes Symbol statt eines Textplatzhalters.
- PANO – Optik & Sensor: Neue Karte für Apertur, Brennweite, Sensorformat (sieben konkrete Kamerachips oder eigene Werte) und einen Reducer-/Barlow-Faktor. Daraus berechnet PANO Bildmaßstab, Gesichtsfeld und eine Nyquist-Abtastbewertung gegen die Beugungsgrenze der Optik. Erreichbar über einen eigenen, blau hervorgehobenen Button im Kopfbereich – seit dieser Version in Standard und Experte gleichermaßen nutzbar.
- PANO – Beobachtbarkeits-Einschätzung: Ist ein Optikprofil hinterlegt, zeigt jedes Ereignis im Expertenmodus eine Badge samt Rohzahlen, ob es damit sinnvoll beobachtbar ist („passt ins Bild“, „gut aufgelöst“ und ähnliche Einstufungen).
- PANO – Kalender in der Planet-Ansicht: Zeigt jetzt nur noch das Tagesraster mit Neu- und Vollmond-Markierung statt Planeten-Filter, Ereignis-Symbolen und Heatmap – die Objekt-Kacheln liefern die entsprechenden Zahlen bereits direkt. Die Mindesthöhe bleibt einstellbar, weil sie weiterhin die Kennzahlen der Kacheln steuert. Der Kalender der Nacht-Ansicht ist davon unberührt.
- PANO – Korrektur: Die Saturnkugel neigte sich bislang nicht mit den Ringen – bei großer Ringöffnung wirkten Kugel und Ring gegenläufig geneigt. Betraf, kaum sichtbar, auch die Jupiterscheibe.
v4.5.0
05.08.2026
- PANO – Mondmotive: Neue Ereignisklasse für die drei bekannten Licht-und-Schatten-Motive am Mondterminator: Lunar X, Lunar V und der Goldene Henkel. Jedes steht rund zwölfmal im Jahr für vier bis sieben Stunden. Sichtbar in Standard und Experte – der Henkel misst zwei Bogenminuten, das ist ein Motiv fürs Teleobjektiv und nicht erst für die Planetenkamera.
- PANO – Kriterium: Maßgeblich ist die Sonnenhöhe über dem Motiv selbst, nicht die üblicherweise publizierte Kolongitude. Die feste Kolongitude unterschlägt die Breite des Subsolarpunkts und liegt dadurch im Jahresverlauf um bis zu anderthalb Stunden daneben – beim Goldenen Henkel auf 47° Nord noch deutlicher. Die Rechnung ist gegen Meeus' Beispiel 53.a und gegen die publizierte Lunar-X-Vorhersage 2026 geprüft.
- PANO – Anzeige: Die Zeitspalte zeigt den am Standort beobachtbaren Teil (Mond über 10°, Sonne unter dem Horizont), die Notizzeile das ganze geometrische Fenster, die Mondhöhe und die Beleuchtung. Im Expertenmodus zusätzlich die Kolongitude. Neuer Kalendermarker ☾; in Nachtliste, Vorausschau und PDF-Plan enthalten.
v4.4.1
05.08.2026
- PANO – Highlight-Suche: Die Fortschrittszeile nennt jetzt zusätzlich, wie viele Positionsrechnungen die laufende Suche bereits hinter sich hat. Der Wert wird tatsächlich mitgezählt, nicht geschätzt: Eine Suche über fünf Jahre kostet je nach Standort rund sechs Millionen Aufrufe der Ephemeridenfunktionen. Die Saturn-Ringneigung erscheint dafür als eigene Phase statt stumm im Schatten der Konjunktionen mitzulaufen.
v4.4.0
05.08.2026
- PANO – Planet trifft Deep Sky: Neue Ereignisklasse. PANO meldet, wenn ein Planet einem Deep-Sky-Objekt nahe kommt – 37 kuratierte Ziele innerhalb von 8° ekliptikaler Breite, denn weiter entfernte kann kein Planet erreichen. Der Begegnungsradius ist wählbar (1°, 2° oder 5°; Vorgabe 2°), weil hier nicht die Physik entscheidet, sondern das Bildfeld. Sichtbar in Standard und Experte.
- PANO – Ereignisliste und Kalender: Begegnungen erscheinen in der Nachtliste, in der Vorausschau, im PDF-Plan und als neuer Kalendermarker D. Mehrere Ziele desselben Planeten in derselben Nacht stehen als ein Ereignis – ein Durchgang durch eine sternreiche Region erzeugt keine fünf Zeilen. Angegeben werden Abstand und Höhe zum besten beobachtbaren Zeitpunkt der Nacht sowie der Mond als möglicher Störfaktor.
- PANO – Highlights: Die Langzeitsuche kennt ein neues Kriterium: Der Planet steht innerhalb der katalogisierten Ausdehnung des Objekts. Kein fester Abstand, damit „Venus in den Plejaden“ und „Mars auf M75“ gleichermaßen erfasst werden. Unabhängig vom eingestellten Begegnungsradius.
- PANO – Planet-Ansicht: Neue Karte mit den kommenden Deep-Sky-Begegnungen des gewählten Planeten über fünf Jahre.
v4.3.1
05.08.2026
- PANO – Saturn-Ansicht: Die Kugel neigt sich jetzt mit den Ringen. Die Wolkenbänder krümmen sich mit demselben Achsenverhältnis wie die Ringellipsen – Äquatorebene und Ringebene sind dieselbe Ebene –, und die Scheibe wird mit wachsender Ringöffnung runder. Zuvor blieb die Kugel unverändert stehen, während die Ringe aufgingen.
- PANO – Jupiter-System: Dieselbe Rechnung gilt dort ebenfalls. Weil Jupiter der Erde nahezu äquatorial zugewandt ist, bleibt die Darstellung praktisch unverändert – nur physikalisch genauer.
v4.3.0
05.08.2026
- PANO – Ansichten: Der Kopfbereich schaltet zwischen Nacht und Planet um. Die Nachtansicht beantwortet wie bisher „was ist in dieser Nacht dran“; die neue Planet-Ansicht stellt einen einzelnen Körper in den Vordergrund. Gewählter Planet und gewählte Nacht gelten in beiden Ansichten.
- PANO – Planet-Ansicht: Kennzahlen für den Höchststand der gewählten Nacht (Höhe, Sichtbarkeitsfenster, Auf- und Untergang, scheinbarer Durchmesser, Helligkeit, Beleuchtung, Sonnenabstand, Entfernung mit Lichtlaufzeit, Luftmasse), Höhenverlauf des Körpers und ein Steckbrief mit festen Kennwerten samt Drift des Zentralmeridians.
- PANO – Scheibenansicht: Merkur, Venus und Mars erscheinen als Scheibe mit geometrisch gerechnetem Terminator – bei Venus also als echte Sichel. Für Mars stehen fünf Leitstrukturen an ihrer Position zum aktuellen Zentralmeridian; beschriftet wird nur, was zugleich sichtbar und beleuchtet ist.
- PANO – Apparitionen: Neu in der Planet-Ansicht: 15 Jahre scheinbarer Durchmesser über der Kulminationshöhe am eigenen Standort, mit Termintabelle und begrenzendem Faktor. Bei Merkur und Venus stehen dort die größten Elongationen statt der Erdnähen. Für Saturn zeigt der Expertenmodus zusätzlich die Ringneigung über 30 Jahre.
- PANO – Saturn-Ansicht: Aus der Nachtansicht in die Planet-Ansicht umgezogen. Die Jupiter-Systemansicht steht dort ebenfalls, zusätzlich zu ihrem bisherigen Platz am jeweiligen Ereignis.
- PANO – Mindesthöhe: Die Schwelle für Sichtbarkeitsfenster ist wählbar (10°, 15°, 20° oder 30°; Vorgabe 20°). Die feste 20°-Grenze sperrte die inneren Planeten aus – Merkur erreicht von mitteleuropäischen Breiten aus nachts nie 20°. Die Schwelle betrifft Fenster, Heatmap und Ansichten, nicht die Beobachtbarkeit von Ereignissen.
- PANO – Sichtbarkeitsstatus: Erreicht der gewählte Planet im angezeigten Monat in keiner Nacht 30 Minuten über der Schwelle, nennt eine Zeile über dem Kalender Höchststand, Sonnenabstand und den Termin, ab dem er wieder nutzbar ist.
v4.2.1
03.08.2026
- PANO – Jupiter-System: Ein Mond, der hinter Jupiter steht, wird nicht mehr auf der Scheibe gezeichnet. Von der Erde aus ist er nicht zu sehen; in der Bahnebenen-Ansicht bleibt er sichtbar, weil dort seine Bahnlage die Aussage ist.
- PANO – Modi: Ereignisse der Marsmonde Phobos und Deimos erscheinen nur noch im Expertenmodus – Einzelereignisse, Konstellationen und Langzeit-Highlights gleichermaßen. Im Standardmodus werden sie nicht mehr berechnet, was dessen Vorschau zusätzlich beschleunigt.
v4.2.0
02.08.2026
- PANO – Jupiter-System: Besondere Mond- und Schattenereignisse erhalten eine interaktive Systemansicht für die Nachtplanung und den PDF-Export.
- PANO – Bahnebene: Die Systemansicht zeigt die Bahnebene aus einem frei wählbaren Blickwinkel zwischen 0° und 90°. Bei 0° ist es die bisherige Kantenansicht, darüber werden Bahnen, Tiefenlage der Monde, die Sichtlinie zur Erde und der Schattenkegel sichtbar. Der eingestellte Winkel bleibt gespeichert.
- PANO – Jupiterdarstellung: Die Scheibe erhält Wolkenbänder an den tatsächlichen Breiten, Randverdunklung, den Terminator aus dem Phasenwinkel, den Großen Roten Fleck in seiner echten Ausdehnung sowie Schatten mit Halbschattensaum. Monde werden im richtigen Größenverhältnis gezeichnet, die Beschriftung steht unter der Grafik statt auf der Scheibe.
- PANO – Zeitleiste: Kontakte erscheinen in der Farbe des jeweiligen Mondes, Schattendurchgänge schraffiert, dazu Stundenraster und eine Zeitmarke mit Uhrzeit.
- PANO – Marsmonde: Ereignisse und gleichzeitige Konstellationen von Phobos und Deimos werden auf Basis der JPL/NAIF-Ephemeride MAR099 berechnet und als Highlights angezeigt.
- PANO – Kalender: Überlappende Jupiter- und Marsmond-Highlights werden in Nachtansicht und Monatskalender ohne doppelte Markierungen zusammengeführt.
v4.1.1
02.08.2026
- SHOW – Eigener Standort: Das Koordinatenformular öffnet sich jetzt als eigene Vollbreitenzeile unter der kompletten Arbeitsleiste. Zeitraum, Zeitanzeige, Koordinaten und Höhe bleiben dadurch stabil angeordnet.
- SHOW – Reisekarte: Eine ausgewählte Finsternisbahn wird nur noch direkt auf der Linie hervorgehoben. Der breite Zentralstreifen und der rechteckige Browser-Fokusrahmen entfallen; die Tastaturbedienung bleibt über eine dezente Linienverstärkung sichtbar.
v4.1.0
02.08.2026
- SHOW – Standort: Der Ortskatalog enthält jetzt Geländehöhen. Bei eigenen Koordinaten kann die Höhe manuell eingegeben und optional aus einem digitalen Höhenmodell ermittelt werden. Die verwendete Beobachtungshöhe wird sichtbar ausgewiesen und an die lokale Finsternisberechnung übergeben.
- SHOW – Bedienung: Die Eingabe eigener Koordinaten wurde vereinfacht. Der Wechsel zwischen Standort und Reiseplanung sitzt nun in der Kopfzeile; Beschriftung und Anordnung der Kopfzeilen-Schalter wurden vereinheitlicht.
- SHOW – Methode und Genauigkeit: Eine neue zweisprachige Begleitseite erklärt Rechenkette, NASA-Referenzvergleich, Fehlergrenzen und konkrete Auswirkungen für Beobachtung und Fotografie. SHOW wird ausdrücklich als Planungshilfe für Amateurastronomie eingeordnet, nicht als wissenschaftlicher Präzisionsrechner.
- SHOW – Physik: Horizontfälle, sichtbare Maxima, Standortdruck, Diffusstrahlung, Mondschatten und Kartenraster wurden nachgeprüft und korrigiert. Wiederholbare Regressionstests vergleichen lokale Ereignisse und globale Schattenpfade mit Referenzdaten.
v4.0.1
29.07.2026
- SHOW – Korrektur: Die Ränder des Kernschattenstreifens waren fehlerhaft. Gemessen wurde die Ausdehnung des Schattens zu einem einzelnen Zeitpunkt statt der Spur, die er über die Bahn hinterlässt. Da der Schatten bei tief stehender Sonne stark in Bahnrichtung ausläuft, lief der dargestellte Streifen zu den Bahnenden hin viel zu schmal zu. Gegen die veröffentlichten Bahntabellen stimmt die Streifenbreite jetzt über die gesamte Bahn auf wenige Prozent.
- SHOW: Anfang und Ende der Kernschattenbahn werden exakt bestimmt statt auf das Zeitraster gerundet – am 12.08.2026 fehlten dadurch rund 790 km am Bahnanfang. Bahnpunkte werden zusätzlich verdichtet, damit stark gekrümmte Abschnitte in Polnähe nicht als Gerade erscheinen.
- SHOW: Der Kernschatten auf dem Globus wird als tatsächlicher Umriss gezeichnet statt als Kreis. Bei tiefer Sonne ist er eine deutlich ausgezogene Ellipse – kurz vor Bahnende rund 120 km quer gegen 870 km längs.
- SHOW: Entfernungen zur Zentrallinie waren an gekrümmten Bahnabschnitten zu klein. Für Trier zum 12.08.2026 sind es 1 156 statt 1 123 km.
v4.0.0
28.07.2026
- Neu: PANO – Planeten, Annäherungen, Nächte, Okkultationen, der Planeten- und Ereignisrechner. Er verbindet die Sichtbarkeit der Planeten am eigenen Standort mit seltenen Ereignissen und günstigen Beobachtungszeiträumen.
- Nachtansicht: Dämmerungsverlauf, Sichtbarkeitsbänder und Planetentabelle zeigen, was in der gewählten Nacht beobachtbar ist. Jupitermond-Ereignisse, Mondbedeckungen und Planetenkonjunktionen erscheinen mit ausgewiesenen Planungsmargen.
- Monatskalender: Die Kalenderansicht aus NSTN ist jetzt auch in PANO verfügbar. Für den gewählten Planeten zeigt sie je Nacht das Zeitfenster über 20°; Mondphasen, Jupiter-Highlights, Mondgruppen und Mars-Rotationsfenster werden separat markiert.
- Kalenderdarstellung: Eine ruhigere, durchgehend dunkle Stahlblau-Skala reduziert die Flächenwirkung. Kontrastreiche Marker mit eigener dunkler Fläche machen Jupiter-, Bedeckungs-, Gruppen-, Mars- und Konjunktionssymbole auch in helleren Kalenderzellen deutlich erkennbar.
- Ereignisliste: Steht direkt unter dem Monatskalender und kennzeichnet alle beteiligten Planeten, Monde und bedeckten Objekte mit eigenen Badges. Die Sonnensystemdarstellung startet vorerst eingeklappt.
- Mond und Planeten: PANO berechnet standortgenaue Bedeckungsfenster und enge Begegnungen des Mondes mit allen Planeten, Bedeckungen von Jupiter und allen vier galileischen Monden sowie fotografische Gruppen aus Mond und mindestens zwei Planeten.
- Jupiter-Highlights: Gemeinsame Aufnahmefenster aus Großem Rotem Fleck, Mond- und Schattendurchgängen werden zusammengeführt. Dazu gehören GRS plus Mond oder Schatten, Doppel- und Dreifachschatten sowie gleichzeitige Mond- und Schattendurchgänge. Datenstand und Verfallsstatus des gepflegten GRS-Modells stehen direkt an der Berechnung.
- Marsrotation: Ab 6″ Scheibendurchmesser zeigt PANO zweistündige Aufnahmefenster für Syrtis Major, Sinus Meridiani, Solis Lacus, Mare Cimmerium und Mare Acidalium am Zentralmeridian.
- Nachtansicht: Beobachtungsplan als PDF – Höhenverlauf, vollständige Planetentabelle, Einordnung des ausgewählten Körpers und die Ereignisse der Nacht zum Ausdrucken oder Mitnehmen.
- Saisonansicht: Apparitionsdiagramme stellen Winkeldurchmesser und Kulminationshöhe gemeinsam dar. Dazu kommen Saturns Ringwinkel und ein Ereigniskalender für 1, 5 oder 20 Jahre.
- Sonnensystem: Eine interaktive Draufsicht mit Zeitregler und drei Zoomstufen macht Opposition, Konjunktion und die Größenverhältnisse der Planetenbahnen anschaulich.
- Startseite: Vier Kacheln statt drei – PANO kommt hinzu.
v3.0.1
28.07.2026
- Fix: Eine geöffnete Ereignis-Detailansicht in SHOW schob die Seite auf dem Smartphone (375 px) seitlich hinaus.
- Technik: Alle vier Rechner laden React, ReactDOM, astronomy-engine, Babel und jsPDF jetzt vollständig lokal – kein Nachladen von unpkg oder jsDelivr mehr, auch ohne Internetzugriff funktionsfähig.
- Suchmaschinen: Kanonische Adresse, Vorschaubilder für soziale Netzwerke,
robots.txt und sitemap.xml ergänzt.
- Belichtungsrechner: Die ältere, nicht verlinkte Basisvariante mit dem deutschen Standortdatensatz wird nicht mehr ausgeliefert.
v3.0.0
27.07.2026
- Neu: SHOW – Shadows Over the World, der Finsternis-Rechner. Sonnen- und Mondfinsternisse für einen frei wählbaren Standort über 10, 20 oder 50 Jahre, mit Kontaktzeiten in Ortszeit, Bedeckung nach Fläche und Durchmesser sowie Höhe und Himmelsrichtung.
- Finsternis-Rechner: Weil ein Teil vieler Finsternisse unter dem Horizont abläuft, wird die tatsächlich sichtbare Bedeckung ausgewiesen und nicht nur der nominale Wert. In Trier sind es am 26.01.2028 32 % statt der nominalen 67 %.
- Finsternis-Rechner: Reiseplanung mit Weltkarte aller Zentralfinsternisse – Entfernung zur Zentrallinie, Richtung, Streifenbreite und Dauer der zentralen Phase. Dazu je Ereignis eine Scheibensimulation, der Höhenverlauf und ein Globus mit Bedeckungslinien.
- Sicherheit: Bei jeder Sonnenfinsternis stehen die Regeln zum Sonnenfilter unübersehbar in der Detailansicht. Beobachtung und Fotografie nur mit zertifiziertem Filter vor der Optik, niemals mit improvisierten Mitteln.
- Finsternis-Rechner: Beobachtungsplan als PDF – Kontaktzeiten, Verlauf, Ephemeride im Zeitraster und die Sicherheitshinweise zum Ausdrucken und Mitnehmen.
- Finsternis-Rechner: Standort erkunden – zeigt, wann die Sonne an den Tagen vor der Finsternis an derselben Stelle steht, und wann der Sonnenstands-Zwilling im Jahr liegt. Damit lässt sich vorab prüfen, ob der Beobachtungsort freie Sicht bietet.
- Startseite: Drei Kacheln statt zwei – der Finsternis-Rechner kommt hinzu.
- Alle Werkzeuge: Ein aufklappbarer Infobereich am Seitenende beschreibt Zweck, Eingaben, Ausgaben, Grenzen, Datenquellen und Datenschutz – in Deutsch und Englisch.
- Suchmaschinen: Seitentitel, Kurzbeschreibungen, Vorschaudaten für soziale Netzwerke und strukturierte Daten für alle Werkzeuge ergänzt.
v2.0.0
26.07.2026
- Neu: Praxis-Anleitungen für Siril und Astro Pixel Processor. Zusammen mit der PixInsight-Anleitung ist der Weg, Hα und O III vor der Integration zu trennen, damit für die drei gängigen Stacking-Programme beschrieben.
- Belichtungsrechner: Neben dem PDF-Export steht jetzt eine eigene Kachel, die zu den Stacking-Seiten führt: Grundlagenartikel oben, darunter die drei Praxis-Anleitungen zur Auswahl.
- Erklärseiten: Nutzen jetzt die volle Fensterbreite. Schriftgrößen und Überschriften sind über alle Seiten hinweg vereinheitlicht, die Ablauf-Diagramme wurden neu gezeichnet und an das Erscheinungsbild der Werkzeuge angeglichen.
- Texte: Sämtliche Erklärseiten sprachlich überarbeitet.
- Siril-Anleitung: Versionsstand ergänzt. Die Angaben sind gegen Siril 1.4.4 geprüft; das offizielle Skript
OSC_Extract_HaOIII setzt inzwischen mindestens Siril 1.3.4 voraus und normalisiert O III am Ende selbst.
- Fix: Breite Tabellen und das Inhaltsverzeichnis der Methodik-Seite laufen auf Smartphones nicht mehr über den Bildschirmrand hinaus.
v1.8.0
26.07.2026
- Neu: Zwei Begleitseiten zum Stacken von Dual-Narrowband-Aufnahmen: ein Hintergrundartikel, warum ein Duo-Sub zwei unterschiedlich gute Signale enthält, und eine Praxis-Anleitung, wie sich Hα und O III in PixInsight vor der Integration trennen lassen.
- Belichtungsrechner: Verweise auf die neuen Seiten in der Fußzeile und, bei Farbkameras, direkt an der Filterband-Legende.
- Dokumentation: Anleitung, Methodik-Seite und englische Anleitung auf die Farbgebung der Werkzeuge umgestellt.
- Fix: Breite Tabellen und das Inhaltsverzeichnis der Methodik-Seite laufen auf Smartphones nicht mehr über den Bildschirmrand hinaus.
v1.7.0
24.07.2026
- Allgemein: Neue, ruhigere Farbgebung für Sessionplaner und Belichtungsrechner – inklusive aller Diagramme, Kalender-Heatmaps und des Himmelsverlaufs.
v1.6.0
07.07.2026
- Allgemein: Datenschutzfreundliches Besuchs-Tracking über eine selbst gehostete Plausible-Instanz eingebunden.
- Startseite: Fußzeilen-Streifen mit Versionsnummer und Copyright.
- Neu: Dieser Changelog – erreichbar über die Versionsnummer in der Fußzeile.
v1.5.1
05.07.2026
- Belichtungsrechner: Überarbeitete Anleitung.
v1.5.0
05.07.2026
- Sessionplaner: Eigene Filtersets lassen sich anlegen und verwalten.
- Fix: Diverse CSS-Korrekturen an der Darstellung.
v1.4.0
29.06.2026
- Sessionplaner: Standortvergleich – mehrere Beobachtungsorte gegenüberstellen.
v1.3.0
28.06.2026
- Belichtungsrechner: Auswahl vordefinierter Standorte, Bortle-Klasse je Ziel und PDF-Vorlagen.
- Dokumentation: Aktualisierte Anleitung.
v1.2.0
25.06.2026
- Belichtungsrechner: Sharpless-Katalog (SH2) in die Zielsuche integriert.